Patienten © 2019 Mathys AG Bettlach Impressum Datenschutz AGB Ligamys Reha Kreuzbandriss Behandlung Zentren
alt text Zurück

Operationstechnik

Ligamys

Das Ligamys-Implantat besteht aus einem Faden und einem Monoblock mit einem Federsystem. Es stellt eine dynamische Verbindung zwischen Femur und Tibia her, welche das Gelenk stabilisiert und das verletzte Kreuzband entlastet. Letzteres kann wieder zusammenwachsen, während das Federsystem die Kniestabilität in jeder Bewegungsphase sicherstellt.

Ligamys wird arthroskopisch implantiert – der Eingriff dauert etwa 45 Minuten. Aufgrund des abnehmenden Heilungspotenzials muss Ligamys innerhalb von 21 Tagen nach Ruptur eingesetzt werden.

Demonstration der Ligamys Operationstechnik

Ablauf der Operation

Einsatz des Implantats

Bei der Operation wird mittels eines Zielgeräts als erstes der Monoblock in den Tibiakopf eingebracht. Anschliessend wird der Kanal für den Polyethylen-Faden im Femur gebohrt. Der Faden wird mit einem Flipanker gesichert und durch das Femur an den Tibiakopf und zum Monoblock geführt.

1

Schritt

Microfracturing

Bevor der Polyethylen-Faden im Monoblock fixiert wird, erfolgt ein Microfracturing. Mit einer Ahle werden einige kleine Löcher in den Femur gestossen. Dadurch wandern Stammzellen in das Gelenk ein, die die Regeneration begünstigen.

2

Schritt

Fixierung

Abschliessend wird der Faden unter vordefinierter Spannung im Federsystem des Monoblocks fixiert. So wird verhindert, dass sich Femur und Tibia bei Kniebewegungen gegeneinander verschieben. Das rupturierte Band wird entlastet und erhält die notwendige Ruhe für eine mögliche Heilung.

3

Schritt

Adaption Kreuzbandstümpfe

Die beiden Kreuzbandstümpfe werden nicht miteinander vernäht, sondern mittels resorbierbarer Fäden adaptiert und können somit ohne Zugbelastung miteinander verwachsen.

4

Schritt

Zum Patientenbereich